Ein allgemeines Modell zur Erklärung des Organisationsverhaltens. Ergebnisse von Simulationsstudien

  • Der vorliegende Beitrag präsentiert ein (Simulations-) Modell zur Erklärung des Verhaltens von Organisationen. Der Modellentwurf basiert auf einem funktionalistischen Ansatz. Danach kann eine Organisation nur überleben, wenn es ihr gelingt, den Systemanforderungen, die sich auf Or-ganisationen richten, zu genügen. Veränderungen von Systemanforderungen bewirken daher An-passungsreaktionen, die allerdings nicht reibungslos ablaufen. Das Modell beschreibt den Verhal-tensprozess, der durch ein gestörtes Systemgleichgewicht ausgelöst wird. Als Modellvariable fun-gieren die Systemanforderungen und das zu seiner Bewältigung implementierte Institutionelle Ar-rangement sowie außerdem Sensitivität, Handlungsbereitschaft, Beharrung, Realismus, Identifika-tion, Handlungsdruck, Unsicherheit, Dysfunktion und Dissonanz. Die Simulationsrechnungen zei-gen, wie sich aus den jeweiligen Variablenkonstellationen bestimmte Verhaltensmuster herausbil-den und welche Mechanismen dafür verantwortlich sind.

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Metadaten
Author:Albert Martin
URN:urn:nbn:de:gbv:luen4-opus4-12543
URL: https://pub-data.leuphana.de/frontdoor/index/index/docId/1254
Series (Serial Number):Schriften zur Mittelstands- und Managementforschung (Heft 1)
Document Type:ResearchPaper
Language:German
Year of Completion:2022
Date of Publication (online):2022/08/18
Date of first Publication:2022/08/18
Publishing Institution:Leuphana Universität Lüneburg, Universitätsbibliothek der Leuphana Universität Lüneburg
Release Date:2022/08/18
Pagenumber:66
Dewey Decimal Classification:3 Sozialwissenschaften / 33 Wirtschaft / 331 Arbeitsökonomie
Licence (German):License LogoDeutsches Urheberrecht